Simone Schröder erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „»Hanns Eisler« in Berlin und bei Frau Prof. Irmgard Hartmann-Dressler. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs »Francesco Vinas« in Barcelona und des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg.
An der Staatsoper Unter den Linden gab sie in der Spielzeit 1997/98 unter Daniel Barenboim ihr Debüt. Dort trat sie neben zahlreichen Rollen in den Musikdramen Richard Wagners unter anderem mit Partien wie Page, Dryade, Annina, Suzuki, Emilia, Mrs.Quickly, Marcellina, 3. Dame, Gymnasiast auf.
1996 wurde Simone Schröder bei den Bayreuther Festspielen engagiert. Dort sang sie zuerst die Partien Blumenmädchen, Knappe und Altsolo. Von 2004 bis 2006 die Partien der Erda in »Rheingold« und »Siegfried« und Erste Norn in der »Götterdämmerung« unter der Leitung von Adam Fischer.
Weitere Stationen ihres künstlerischen Werdegangs führten sie an die Washington Opera, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, zu den Musikfestspielen der Kanarischen Inseln, nach Japan, Singapur und Dänemark.
Simone Schröder hat bereits mit vielen Dirigentenpersönlichkeiten wie z. B. Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Christian Thielemann, Michael Boder, Fabio Luisi und Pierre Boulez gearbeitet.
Auch auf den Konzertpodien ist sie eine gefragte Sängerin mit einem umfangreichen Repertoire von Bachs Oratorien und Verdis Requiem bis zu Stücken des 20. Jahrhunderts.
Im Label BMG/Harmonia Mundi wurde »Der fliegende Holländer« (Urfassung von 1841) mit Simone Schröder als Mary und der Capella Coloniensis unter der Leitung von Bruno Weil im Juni 2004 eingespielt. Unter der Leitung von Pierre Boulez spielte die Deutsche Grammophon im Mai 2007 die 8. Sinfonie (»Sinfonie der Tausend«) von Gustav Mahler ein, wo Simone Schröder den Altpart und Maria Aegyptiaca singt.