Der gebürtige Finne Arttu Kataja begann seine musikalische Ausbildung als Neunjähriger mit Oboen-Unterricht. Später studierte er Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki, war Stipendiat der Martti Talvela Stiftung und u. a. zweifacher Preisträger beim Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg (2006). Seit 2004 arbeitet er mit Elisabeth Werres in Berlin.
Gastspiele führten den jungen Bariton u. a. an die Finnischen Nationaloper in Helsinki (»Il viaggio a Reims«, »Le nozze di Figaro«, »Così fan tutte«, »Arabella«, »Andrea Chenier«), nach Tampere (Belcore in Donizettis »L’elisir d’amore«) zum Savonlinna Opernfestival (»Carmen« 2006/07, »Rigoletto« 2008), zum Straßburg Festival, als Figaro, Masetto und Guglielmo an die Deutsche Oper am Rhein, sowie, zusammen mit Daniel Barenboim und der Staatsoper Unter den Linden, nach Japan. Seit 2006 gehört er zum festen Ensemble der Staatsoper Unter den Linden, mit Partien wie Masetto in Mozarts »Don Giovanni«, Don Fernando in Beethovens »Fidelio«, Ottokar in Webers »Der Freischütz«, Schaunard in Puccinis »La bohème«, Sprecher in Mozarts »Zauberflöte«, Silvano in Verdis »Un ballo in maschera«, Taddeo in Rossinis »L’italiana in Algeri« oder Heerrufer in Wagners »Lohengrin«.
Arttu Kataja verfügt über ein umfangreiches Konzertrepertoire und ist bereits in veschiedenen europäischen Ländern aufgetreten mit Orchestern wie dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester und den Philharmonischen Orchestern von Helsinki und Turku. Darüberhinaus sang er Haydns »Schöpfung« unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen beim Helsinki Festival 2004 sowie bei den finnischen Musikfestivals in Kuhmo und Naantali. Er machte zahlreiche Aufnahmen für das finnische Radio und gab Liederabende in Finnland, Dänemark, Paris wie auch in den USA.
Aufnahmen unfassen: Fredrick Pacius, »Die Loreley« (Sinfonia Lahti, Osmo Vänskä), Sallinen, »Kuningas lähtee Ranskaan« (»Der König begibt sich nach Frankreich«), Armas Launis, Aslak Hetta (Finnisches Radio-Symphonieorchester, Sakari Oramo).